Vor dem Beten schalte deinen Glauben ein

Vor dem Beten schalte deinen Glauben ein


Wenn ihr Glauben habt und nicht zweifelt, so werdet ihr nicht allein Taten wie die mit dem Feigenbaum tun, sondern, wenn ihr zu diesem Berge sagt: Heb dich und wirf dich ins Meer!, so wird’s geschehen (Matthäus 21, 21).

Der Berg gehorcht dir

Ein Glaube, der Berge versetzt. Für viele Christen hört sich das wie das Erreichen eines nächsthöheren Levels ihres Glaubenslebens an. Etwas, das schwierig sein muss. Etwas, das nur wenige Menschen schaffen. Jemand wie Smith Wigglesworth zum Beispiel, in dessen Dienst viele Wunder geschahen und sogar Tote auferweckt wurden.
Doch Jesus spricht nicht über Schwierigkeiten und Anstrengungen als Voraussetzung für den Glauben. In Matthäus 17, 20 sagt er stattdessen: „Wenn ihr Glauben habt wie ein Senfkorn, so könnt ihr sagen zu diesem Berge: Heb dich dorthin!, so wird er sich heben; und euch wird nichts unmöglich sein.“ Ein kleiner Glaube, so klein wie ein Senfkorn, ist demnach ausreichend, um einen Berg zu versetzen.
Das Motto von Smith Wigglesworth war: „Glaube nur!“ Glauben ist ein Gehorsamsschritt. Dafür ist keine Anstrengung notwendig. Ich entscheide mich, dem Wort Gottes zu glauben, ungeachtet meiner Gefühle dabei. Gott hat es uns so einfach gemacht. Es ist einfach gerettet zu werden und es ist einfach zu glauben.
Als du dein Leben Jesus anvertraut hast, war dein Glaube bereits im Spiel. Du hast geglaubt, dass Jesus der Sohn Gottes ist, dass er für dich am Kreuz gestorben und nach drei Tagen wieder auferstanden ist. Du hast deinen Glauben bereits unter Beweis gestellt. Er ist vorhanden und kann eingesetzt werden.

Die Sache mit dem Zweifel

Er bitte aber im Glauben und zweifle nicht; denn wer zweifelt, der gleicht einer Meereswoge, die vom Winde getrieben und bewegt wird. Ein solcher Mensch denke nicht, dass er etwas von dem Herrn empfangen werde (Jakobus 1,6-7).Der Zweifel kommt dann, wenn wir unsere Augen von Jesus weg, auf die Umstände richten. Wir sehen das, was vor Augen ist und halten deshalb oft unsere sichtbare Welt für realer als die unsichtbare Welt. Doch in Wahrheit ist die unsichtbare, ewige Welt viel wirklicher und realer. Wenn du deinen Glauben aktivierst, verändert sich zuerst etwas in der unsichtbaren Welt. Erst danach wird es in der sichtbaren Welt erkennbar. Zweifel verhindern diesen Prozess des Sichtbarwerdens. Durch Zweifel blockieren wir die Veränderung, die durch unser Gebet bereits begonnen hat. Wie Petrus können wir Glauben haben und auf dem Wasser gehen, solange wir unseren Blick auf Jesus gerichtet halten. Beginnen wir aber damit, uns die Umstände näher anzusehen, werden uns zweifelnde Gedanken mit rasender Geschwindigkeit entgegen kommen und unser Gebet aufhalten.

Gott hat dich gehört

Unser Gebet wird nicht erst dann erhört und beantwortet, wenn wir eine Veränderung feststellen, sondern schon viel früher. Es verhält sich wie bei einem Postpaket. Der Absender hat es bereits versandt, doch der Empfänger hält es noch nicht in seinen Händen. Trotzdem glaubt der Empfänger, dass das Paket unterwegs ist und schon bald eintreffen wird. Wann hat Gott also dein Gebet erhört? Es war genau in dem Augenblick, als du während des Betens im Glauben empfangen hast. Glaube, dass du empfangen hast und es wird sichtbar werden.
Darum sage ich euch: Alles, um was ihr auch betet und bittet, glaubt, dass ihr es empfangen habt, und es wird euch werden (Markus 11, 24).

Den Glaubensschalter umlegen

Wer kraftvoll beten und dabei sehen möchte, dass sein Glaube Berge versetzt, der muss seinen Glauben einschalten. Es ist einfach, nicht anstrengend oder kompliziert. Bevor du betest, werde still. Bereite dich innerlich auf dein Gebet vor. Erinnere dich an die passenden Bibelstellen und entscheide dich den Gehorsamsschritt des Glaubens zu gehen. Auch wenn die Umstände anders aussehen, dein Glaube wird Veränderung bewirken. Sammle deinen Glauben und sprich zu dem Berg. Wie Petrus kannst du auf dem Wasser gehen, wenn du Jesus nicht aus den Augen verlierst. Gottes Wort ist wahr und es wird bewirken, wozu es gesandt ist.
So wird mein Wort sein, das aus meinem Mund hervorgeht. Es wird nicht leer zu mir zurückkehren, sondern es wird bewirken, was mir gefällt, und ausführen, wozu ich es gesandt habe (Jesaja 55, 11).